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Program

28.08.2020    |    06.01.2021

Ausstellung | Zbyněk Sekal

Ein Triumph der menschlichen Schaffenskraft über die Gehässigkeit der Zeit – auch so könnte die Arbeit von Zbyněk Sekal, einem kritischen Denker, Dichter, Maler, Bildhauer und analytischen Beobachter seiner Zeit, charakterisiert werden. In einer Einzelausstellung im Museum der zeitgenössischen Kunst, Belvedere 21, werden Dutzende seiner Werke vorgestellt; dies umfasst seine frühen Gemälde, Bildmaterialien sowie Bronze- und Steinskulpturen. Ein beträchtlicher Teil der Werke wurde von dem Jahr 1968 beeinflusst, in dem Sekal aus Prag ins Exil nach Österreich ausgewandert war.

21.10.2020

Czech Photography Masterclass on Instagram N.2 / Libuše Jarcovjáková

The second edition of the Czech Photography Masterclass is coming this Wednseday and will be hosted by the one and only Libuše Jarcovjáková, who will be sharing her thoughts on photographing the ordinary in an unusual way.

03.09.2020    |    19.10.2020

ANIMACE / ANIMÁCIA. 100 Jahre tschechoslowakischer, tschechischer und slowakischer Animationsfilm.

Jiří Trnka, „Walt Disney des Ostens“, und Jan Švankmajer, „Godfather of Animation“, gelten als zentrale Figuren des tschechoslowakischen Animationsfilms. Ihnen und zahlreichen ihrer Kolleg*innen widmet das Österreichische Filmmuseum eine, in diesem Umfang bis dato einmalige, Werkschau. Über sieben Wochen hinweg zeigt man das Beste aus 100 Jahren animierter Filmkunst: von Hermína Týrlovás Verliebtem Wassermann über den kleinen Maulwurf Krtek hin zu Karel Zemans Baron Münchhausen-Adaption. Eine Einladung in raffinierte Fantasiewelten, zu surrealistischen Puppen-Happenings und subversivem Zeichentrick. Auch Filmemacher wie Tim Burton, Terry Gilliam, Wes Anderson und die Brothers Quay haben sich davon maßgeblich beeinflussen lassen.

04.11.2020

ECHO TSCHECHIEN 2020: Verlassener Garten von Stanislav Struhar

Den Roman Verlassener Garten, ein selbsternanntes „Wiener Frühwerk“, stellt sein Autor Stanislav Struhar im Tschechischen Zentrum Wien am Mittwoch 4.11. vor. Kristina Kallert, die das Buch ins Deutsche übersetzt hat, wird den Abend moderieren.

11.12.2020

Symposium: Über Zbyněk Sekal mit Marie Klimešová

Harald Krejči und Miroslav Haľák (Belvedere, Wien) beleuchten im Rahmen eines Symposiums mit eingeladenen Expertinnen, unter anderen Zuzana Brikcius (freischaffende Kuratorin, Wien) und Marie Klimešová (Kunsthistorikerin, Prag), in Vorträgen und anschließender Diskussion das Werk von Zbyněk Sekal im Kontext der mitteleuropäischen Avantgarde.

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06. 10. 2020

Literaturabend: Alena Mornštajnová

Eine der bekanntesten Schriftstellerinnen Alena Mornštajnová stellte am 1.10.2020 im Tschechischen Zentrum Wien im Gespräch mit Sylvia Treudl ihren Roman Hana vor, der auf Deutsch im Wieser Verlag erschien. Trotz der Maßnahmen, die mit der Corona-Pandemie verbunden sind, war die Teilnahme an dem Literaturabend von Alena Mornštajnová groß.

08. 08. 2020

Kateřina Šedá | UNES-CO

Die site-specific Installation verlegt den Hauptsitz des fiktiven Unternehmens UNES-CO nach Wien. Die Ausstellung im Tschechischen Zentrum Wien basiert auf dem gleichnamigen Projekt, mit dem eine der bekanntesten tschechischen zeitgenössischen Künstlerinnen Kateřina Šedá die Tschechische Republik auf der 16. Internationalen Architektur-Biennale in Venedig präsentierte.

17. 04. 2020

23. Ji.hlava International Documentary Film Festival in Wien: Ukradnutý štát (The State Capture)

Eine der erprobten Möglichkeiten, wie Kultur im Ausland zu präsentieren, ist das Beste aus dem Programm renommierter Festivals vorzustellen. Das Jihlava International Documentary Film Festival präsentiert eine breite Palette an Dokumentarfilmen, die unter anderem die Zuschauer mit der unerbittlichen Realität der Gegenwart konfrontieren. Zu solchen gehört auch der slowakische Dokumentarfilm Ukradnutý štát / The State Capture, dessen Vorführung noch knapp vor dem generellen Verbot kultureller Veranstaltungen aufgrund des Coronavirus stattfand. Der Dokumentarfilm von Zuzana Piussi hätte sich mit einem neuen Sozialsystem befassen sollen, jedoch als der Journalist Ján Kuciak und seine Verlobte Martina Kušnírová umgebracht wurden, nahm die Dreharbeit eine ganz neue Richtung auf. Dieses äußerst brutale Verbrechen traf nicht nur die slowakische, sondern auch die tschechische Öffentlichkeit – aus diesem Grund organisierte das Tschechische Zentrum Wien die Vorführung gemeinsam mit dem Slowakischen Institut in Wien.

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