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Program

01.08.2018    |    30.09.2018

Prager Frühling 1968 auf dem Schloss Weitra

Im Gedenkjahr 2018 wird im Waldviertler Schloss Weitra auf den 50.Jahrestag des Prager Frühlings mit der Ausstellung Prager Frühling 1968 ein besonderes Augenmerk gelegt. Die Ausstellung macht die Besucher auf großformatigen Tafeln mit den grundlegenden historischen Ereignissen in der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik der 1960er-Jahre vertraut.

10.09.2018

Žert (Der Scherz)

Schon ein Jahr nach der Veröffentlichung von Milan Kunderas erstem Roman Der Scherz, bediente sich der Regisseur Jaromil Jireš des Buches als Vorlage für seinen gleichnamigen Film. Es gelang, den Film auch Verlauf der sowjetischen Besetzung des Jahres 1968 fertigzustellen. Dem tschechoslowakischen Publikum blieb die Romanadaptation allerdings bis zur Samtenen Revolution verwehrt. Der Scherz wurde von der kommunistischen Führung trotz zahlreicher Erfolge auf ausländischen Festivals indiziert, da er offen das damalige Regime kritisierte und die stalinistischen Repressionen und deren Einfluss auf den menschlichen Charakter thematisierte. Feiern Sie mit uns am 10.09.2018 das 50. Jubiläum der Entstehung dieses Juwels der tschechischen Neuen Welle im Kinosaal der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien.

30.05.2018    |    01.09.2018

WINDOWS GALLERY OPENING - JINDRA VIKOVÁ

Am 30.5.2018 eröffnen wir unsere Windows Gallery: wir freuen uns, Ihnen ab dann in den Schaufenstern des tschechischen Zentrums Wien zeitgenössische tschechische Kunst vorstellen zu dürfen. Als kleiner Vorgeschmack für die geplante Ausstellung im Dezember 2018 eröffnen wir die Windows Gallery mit Werken von Jindra Viková – Keramikerin, Bildhauerin und Malerin aus Prag. Es freut uns besonders, dass Herr Michael Macek (Sammlung Glas und Keramik, MAK) den Abend eröffnet und dass die Künstlerin persönlich anwesend sein kann. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf einen besonderen Frühsommerabend in der Herrengasse!

18.09.2018

Ilse Tielsch: Das letzte Jahr

Autorin Ilse Tielsch präsentiert im Tschechischen Zentrum Wien ihr Buch Das letzte Jahr anlässlich der Neuauflage des Romans. Die österreichische Autorin befasst sich mit der Thematik des Heimatverlustes sowie der Geschichte des deutschsprachigen Mährens. Im 2006 erschienenen Roman Das letzte Jahr verarbeitet sie Erinnerungen aus ihrer eigenen Kindheit des Jahres 1938, bis hin zur Besetzung der Sudetengebiete durch die Nazionalsozialisten. Ilse Tielsch zeigt ein mit ihren Gedanken und Ängsten alleingelassenes Mädchen, das sich in einer immer bedrückenderen werdenden Welt zurechtfinden muss.

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TSCHECHISCHES UND SLOWAKISCHES JAHRHUNDERT













 

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25. 07. 2018

Vernissage: Acoustic Caves

Vernissage des langjährigen Forschungsprojektes Acoustic Caves des Ateliers Architektur III der Akademie für Kunst, Architektur und Design Prag (UMPRUM). Die Endergebnisse der Studierendenarbeiten der UMPRUM unter der Leitung von Prof. Imrich Vaško und Shota Tsikolia waren schon auf der Ausstellung auf der Milano Design Week im Frühjahr 2018 zu bestaunen. Auf der jetzigen Ausstellung in Wien ist eine Auswahl der vier wichtigsten Exponate gezeigt.

25. 06. 2018

Vernissage: Werke von HörerInnen der Universität des dritten Lebensalters

Die Ausstellung, die vom 20. Juni bis 6. Juli im Tschechischen Zentrum in Wien stattfindet, stellt Zeichnungen und Fotografien von HörerInnen der Universität des dritten Lebensalters vor. Die ausgestellten Werke sind im thematisch orientierten Kurs namens Pleinair entstanden, der Telč bereits zum elften mal abgehalten wurde. Photo by: Igor Šefr. Zusammen mit Univerzitní centrum Telč und Masarykova univerzita

13. 06. 2018

Peter Demetz im Tschechischen Zentrum Wien

Ein tschechischer, deutscher und amerikanischer Schriftsteller, einer der führenden Germanisten der Welt, ein emeritierter Professor der Yale University – das ist Peter Demetz, gebürtiger Prager (1922) von tschechisch-jüdisch-deutscher Herkunft. Professor Demetz besucht regelmäßig den alten Kontinent, wo er vor dem Besuch seiner Heimat, immer einige Zeit auch in Wien verbringt. Diese Stadt ist ihm sehr ans Herz gewachsen und ihre Kulturgeschichte hat er auch intensiv kennengelernt und beschrieben. Am 12. Juni besuchte er das Tschechische Zentrum Wien. Herr Professor Demetz hat sich dort die aktuelle Ausstellung der Arbeiten von SchülerInnen der tschechischen Schulen Komensky angesehen und hat sich mit dem Direktor des Tschechischen Zentrum, Herrn Mojmír Jeřábek, auf möglicher Zusammenarbeit geeinigt. Aktuell bereitet Professor Demetz in Wien zur Ausgabe ein neues Buch, das sich seiner großen Liebe widmet: dem Film und Kinos, diesmal jedoch aus einer anderen Perspektive: Diktaturen im Kino. Autor knüpft somit auf seine erfolgreichen Titel über kulturelle und gesellschaftliche Situation in der Zeit seiner Jugend, z.B. Mein Prag. Erinnerungen 1939 bis 1945.

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