Česká centra, Czech Centres

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Program

04.04.2019

Artist Talk | Bernhard Hering

Seine materielle Umgebung stellt für ihn die grundlegende Inspirationsquelle dar. Er ist von der Bedeutungsverschiebung oder -umwandlung verschiedener Gegenstände fasziniert, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben.

08.04.2019

Film | Dokumentarfilm des One World Festivals

Das One World Festival – das internationale Dokumentarfilmfestival, das sich der Menschenrechtsproblematik verschrieben hat, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der wichtigsten Festivals seiner Art weltweit. Im Jahr 2007 wurde das Festival mit dem UNESCO-Preis für Menschenrechtserziehung ausgezeichnet. Am 8. April zeigt das Tschechische Zentrum Wien in Zusammenarbeit mit der Botschaft der Tschechischen Republik in Österreich und dem Kulturklub der Tschechen und Slowaken den diesjährigen Film der Kategorie Tschechischer Wettbewerb.

11.04.2019    |    13.04.2019

Filmfestival | DIAMETRALE 2019

Die Diametrale – Das einzigartige Filmfestival für Experimentelles und Komisches findet vom 11. bis zum 13. April 2019 in seiner dritten Auflage in Innsbruck statt. Mit surrealen Bildwelten und komisch-absurden Geschichten ist die Diametrale ein Festival für all jene, die sich gern überraschen lassen. In Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum Wien wird der Film „Die Weibchen“ des tschechischen Regisseurs Zbyněk Brynych aus dem Jahre 1970.

11.04.2019    |    14.06.2019

Vernissage | Toy_Box - Graue Schleier über der Stadt

2019 sind es genau einhundert Jahre seit der Einführung des Frauenwahlrechts in Österreich und Tschechien. Unter anderem deshalb entschied sich das Tschechische Zentrum Wien die unter dem Pseudonym Toy-Box auftretende Künstlerin zu präsentieren, deren Werk entscheidenden sozialen Charakter hat. Als erste Frau in Tschechien setzte sich Toy_Box mit zeichnerischen Interventionen im öffentlichen Raum durch. Mit Ihrer Kunst stellt sie sich hinter die Rechte derer, die kein Gehör finden und steht dadurch abseits des Narrativs der Mehrheitsgesellschaft. Kuratiert wird die Ausstellung von Radek Wohlmuth, der beispielsweise die größte internationale Veranstaltung zu Streetart und Graffiti in Prag ausrichtete und mit zahlreichen führenden tschechischen Künstlern zusammenarbeitet.

16.04.2019

Buchpräsentation | Josef Váchal - Der blutige Roman (Deutsche Erstübersetzung)

Ein gefälschtes Testament, ein Schatz auf Honolulu, ein Werwolf in den Fängen der spanischen Inquisition, und in Prag toben Anarchisten und Gespenster. Das sind nur wenige der vielen Handlungsstränge dieses auf unzähligen Ebenen spannenden Romans, den der tschechische Graphiker Josef Váchal im Jahr 1924 in einer Auflage von nur 17 Stück herausgegeben hat. 1970 wurde dieses Gesamtkunstwerk nachgedruckt, sofort verboten und erlangte dennoch Kultstatus. Nach der Wende 1989 war „Der blutige Roman“ ein Bestseller, wurde zweimal verfilmt und ins Französische und Russische übersetzt. Nun erscheint er erstmals auf Deutsch.

07.05.2019

Film | Bílá nemoc (Die weiße Krankheit)

"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." – George Santayana. Anlässlich des Gedenkens an das Ende des 2. Weltkriegs veranstaltet das Tschechische Zentrum Wien zusammen mit dem Wiesenthal Institut einen Gedenkabend, in dessen Rahmen der Antikriegsfilm „Die weiße Krankheit“ gezeigt wird.

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Susanna-Roth-Übersetzungswettbewerb 2019

Einreichfrist bis 31.3.2019

Die Tschechischen Zentren und das Tschechische Literaturzentrum, Sektion der Mährischen Landesbibliothek in Brno, schreiben den diesjährigen internationalen Susanna-Roth-Übersetzungswettbewerb aus.
Der nach der renommierten schweizerischen Bohemistin und Übersetzerin Susanna Roth (1950–1997) benannte Wettbewerb richtet sich an beginnende ÜbersetzerInnen bis 40 Jahre. Ziel des Wettbewerbs ist die kontinuierliche Förderung junger ÜbersetzerInnen und BohemistInnen sowie die Unterstützung und Verbreitung der tschechischen Literatur im Ausland. Aufgabe ist die Übersetzung eines Auszuges von max. 15 Normseiten aus einem bisher nicht übersetzten zeitgenössischen tschechischen Prosawerk, das in den Jahren 2017–2018 in der Tschechischen Republik veröffentlich worden ist. Es dürfen keine bereits publizierten Übersetzungen eingereicht werden. In Österreich kann nur ein/e GewinnerIn ermittelt werden. Die Bewertung der Einreichungen erfolgt durch eine Fachjury. 

 

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27. 02. 2019

Buchpräsentation: Markéta Hejkalová | Hab mich lieb

Es ist kein Zufall, dass sie im Rahmen des Programms Artists-in-Residence einen Aufenthalt in Wien gewonnen hat. Markéta Hejkalová schreibt und übersetzt bereits mehr als 30 Jahre und in Tschechien ist sie nicht nur als Autorin, sondern auch als die Organisatorin der zweitgrößten Buchmesse in Tschechien bekannt. Während ihres Aufenthaltes in Wien stellte Hejkalová ihren neuen Roman Hab mich lieb dar, in dem sich die Schicksale sowohl fiktiven als auch authentischen Figuren überschneiden.

27. 02. 2019

Vernissage: Bernhard Hering

Vor einigen Jahren änderte der Restaurator Bernhard Hering sein Verständnis vom Material, dem er sich sein Leben lang widmete. Zuvor war ihm beim Anblick von Holz immer wichtig gewesen, dessen Oberfläche makellos zu gestalten und versuchte stets eine Methode zu finden, diese „Makel“ zu verbergen. 2010 allerdings kam es zu einem Umbruch und er begann genau in diesen Fehlern Schönheit zu entdecken. Heute arbeitet Bernhard Hering mit einer breiten Palette an Materialien. Er verfolgt nicht einen bestimmten Gedanken, manipuliert das Ergebnis nicht, er möchte schlicht erfahren, was auf welche Weise wirkt und versucht darauf zu reagieren. Er arbeitet mit traditionellen Methoden der Restaurierung in Verbindung mit modernen Materialien.

22. 01. 2019

Vernissage: Palach´69

In einer freundschaftlichen Atmosphäre fand am Institut für Slawistik der Wiener Universität am 16.1. in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum Wien die Vernissage der Ausstellung „Jan Palach ’69“ statt, die Jan Palachs Leben und Tat im historischen Kontext darstellt. Die Ausstellung wurde vom Direktor des Tschechischen Zentrums Mojmír Jeřábek und dem Universitätsprofessor für Westslawische Sprachwissenschaft Stefan Michael Newerkla eröffnet. Bereits seit seinem Tod gilt er vor allem als Symbol, als Fackel, Selbstopfer oder. Der 20-jährige Student setzte sich im Januar 1969 auf dem Prager Wenzelsplatz selbst in Brand. Durch die Tat wollte er seine Mitbürger aufrütteln, sich gegen die fortschreitende Normalisierung zu stellen. Obwohl es ihm nicht gelang die politische Entwicklung umzustoßen, hinterließ er im kollektiven Gedächtnis tiefe Spuren. Seine Opfer wurde nie vergessen, obwohl sich das kommunistische Regime darum bemüht hat und zeichnete sein Sturz im Jahr 1989 während der sog. Palach-Woche vor. Die Ausstellung „Jan Palach ’69“ bemüht sich Jan Palachs Geschichte in den Kontext des Prager Frühlings und der bevorstehenden Normalisierung einzubetten, sein Leben und seine ideellen Grundlagen näher vorzustellen und nicht zuletzt die Planung und die Ausführung der Tat selbst, sowie den gesellschaftlichen Widerhall zu schildern.

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