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Program

23.02.2019

Jan Arndt | Ode ans Beisl

Werter Bürger der wunderschönen Stadt Wien! Schau vorbei zur gediegenen Plauderstunde über ungewöhnliche Stadt- und Dorfgasthäuser, Kneipen und Spelunken aus Sicht eines kundigen Insiders. Der „Vortrag“ ist meinem Zeitvertreib, einer Zeitschrift gewidmet, die dahinschwindende Wirtshäuser vorstellt, in denen der eingefleischte Kommunist mit dem bigotten Katholiken darüber diskutiert, ob das Barmädchen am nächsten Morgen noch genauso reizend ausschaut wie heute hier vor Ort. Dort, wo Karten gezockt werden und trotz allgemeinen Verbots geraucht wird was das Zeug hält. Der Vortrag findet im bezaubernden Lokal Nachtasyl statt, von dem ich schon viel gehört habe und mich daher darauf und auch auf euch freue… Jan Arndt

09.03.2019

Konzert | Ondřej Ježek in Wien

Am 9. März 2019 ist der mehrfach ausgezeichnete Filmkomponist und Musikproduzent Ondřej Ježek mit zwei Formationen im Wiener Lokal Nachtasyl zu erleben. Ježek ist seit über 30 Jahren mit der Alternativ-Rockband OTK international unterwegs. Für den 2012 mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichneten Animationsfilm „Alois Nebel“ (R:Tomáš Luňák) steuerte er zusammen mit Pavel Strnad die Filmmusik bei. Als Dritte im Bunde treten die Wiener von I'm Sloth auf.

11.03.2019

Film | Po strništi bos (Barefoot)

Der neueste Film von Jan Svěrák folgt dem Leben des kleinen Eda Souček während des Zweiten Weltkriegs zur Zeit des Protektorats. Sein Vater verweigert den Hitlergruß und so sieht sich die Familie gezwungen, aufs Land zu ziehen und sich ihrer neuen Umgebung anzupassen. Po strništi bos ist ein Film über die Kindheit und Familie, Mut und Heldentum, wobei selbst zu Kriegszeiten die größte Herausforderung darin bestehen kann, Mut innerhalb der eigenen Familie zu zeigen.

13.03.2019

Lesung | Marek Šindelka - Der Fehler

Aus Fehlern lernt man, so wird behauptet. Welcher aber war der alles entscheidende im Leben der Hauptfigur des Roman-Bestsellers „Der Fehler“? Der preisgekrönte Autor Marek Šindelka liest ausgewählte Textpassagen aus seinem Erstlingswerk, das Prosa und Poesie, Traum und Wirklichkeit im Stile einer Detektivgeschichte mit Horrorelementen vereint. Moderiert wird der Abend mit Marek Šindelka von Doris Kouba, die die deutsche Übersetzung des Werkes lieferte.

16.01.2019    |    28.02.2019

Ausstellung | Jan Palach '69

Heuer sind es genau 50 Jahre seit der Tat des Jan Palach am 16. Jänner 1969. Er wurde zu einem Märtyrer für eine freie Tschechoslowakei und zu einer starken Symbolfigur. Der 20-jährige Student Jan Palach setzte auf dem Prager Wenzelsplatz selbst in Brand. Durch die Tat wollte er seine Mitbürger aufrütteln, sich gegen die fortschreitende Normalisierung zu stellen. Obwohl es ihm nicht gelang die politische Entwicklung umzustoßen, hinterließ er im kollektiven Gedächtnis tiefe Spuren.

26.01.2019    |    30.04.2019

Jakub Špaňhel | Ästhetik der Wiederholung

Jakub Špaňhels Werke sind von zwei Merkmalen geprägt: erstens von einer malerischen Geste in den expressiven Innenansichten seiner Kirchen (eine davon hängt in der Schausammlung der Tschechischen Nationalgalerie in Prag), barocken Lustern und Frauenakten. Zweitens durch eine Technik, bei der er mit einer Malerrolle Raster aus minimalistischen Mustern anfertigt. In beiden Fällen verfährt Špaňhel sehr diszipliniert und verfolgt dabei systematisch sein künstlerisches Programm.

Kalender

1969-2019 | 50 Jahre seit dem Tod von Jan Palach

Gedenkmonat

Im Jänner 2019 sind es 50 Jahre seit dem einschneidenden Ereignis, das bis zum heutigen Tage von großer Emotionalität innerhalb der Gesellschaft begleitet wird. Am 16.1.1969 kam der junge Student Jan Palach auf den Prager Wenzelsplatz, übergoss sich mit Benzin und zündete sich selbst an. Mit einer Ausstellung und einer Filmserie erinnert das Tschechische Zentrum Wien dieser historisch bedeutenden Tat. Der Gedenkmonat an Jan Palach beginnt am zweiten Montag im Jänner mit der Vorführung des ersten Teils der Miniserie "Hořící keř" (Burning Bush, 2013). Der Film verfolgt das Gerichtsverfahren mit dem Abgeordneten Vilém Nový, der Palachs tat auf einem Parteitreffen in Česká Lípa verharmloste - die weiteren Teile der Trilogie sind jeweils an den darauffolgenden Montagen zu sehen. Eine historische Betrachtungsweise des Themas bietet die Ausstellung "Jan Palach '69" in der Galerie auf der Pawlatsche am Institut für Slawistik der Uni Wien. Das Gedenken schließen wir mit der Filmvorführung des Films "Jan Palach" (2018) ab, der diesen Sommer seine Premiere feierte.

 

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22. 01. 2019

Vernissage: Palach´69

In einer freundschaftlichen Atmosphäre fand am Institut für Slawistik der Wiener Universität am 16.1. in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum Wien die Vernissage der Ausstellung „Jan Palach ’69“ statt, die Jan Palachs Leben und Tat im historischen Kontext darstellt. Die Ausstellung wurde vom Direktor des Tschechischen Zentrums Mojmír Jeřábek und dem Universitätsprofessor für Westslawische Sprachwissenschaft Stefan Michael Newerkla eröffnet. Bereits seit seinem Tod gilt er vor allem als Symbol, als Fackel, Selbstopfer oder. Der 20-jährige Student setzte sich im Januar 1969 auf dem Prager Wenzelsplatz selbst in Brand. Durch die Tat wollte er seine Mitbürger aufrütteln, sich gegen die fortschreitende Normalisierung zu stellen. Obwohl es ihm nicht gelang die politische Entwicklung umzustoßen, hinterließ er im kollektiven Gedächtnis tiefe Spuren. Seine Opfer wurde nie vergessen, obwohl sich das kommunistische Regime darum bemüht hat und zeichnete sein Sturz im Jahr 1989 während der sog. Palach-Woche vor. Die Ausstellung „Jan Palach ’69“ bemüht sich Jan Palachs Geschichte in den Kontext des Prager Frühlings und der bevorstehenden Normalisierung einzubetten, sein Leben und seine ideellen Grundlagen näher vorzustellen und nicht zuletzt die Planung und die Ausführung der Tat selbst, sowie den gesellschaftlichen Widerhall zu schildern.

14. 12. 2018

Vernissage: Jindra Viková | Hinter den Spiegeln

Eine Autorin, die bedeutenden Einfluss auf die Wahrnehmung des Kunstaspekts von Keramik in Tschechien genommen hat – Jindra Viková. Nach Ausstellungen in den USA, China und Südkorea besuchte die weltbekannte tschechische Bildhauerin, Keramikerin und Malerin auch das Tschechische Zentrum Wien. Während der Ausstellung mit dem Namen "Hinter den Spiegeln" können Statuen, Zeichnungen sowie Assemblagen betrachtet werden, welche einen Querschnitt ihres Schaffens in mehr als 40 Jahren bilden.

22. 11. 2018

Lesung: Petra Soukupová

Kaum jemand vermag es, sich so meisterhaft in andere Charaktere hineinzudenken wie die Schriftstellerin Petra Soukupová. Eine der bemerkenswertesten tschechischen ErzählerInnen des letzten Jahrzehnts besuchte zusammen mit der Mitbegründerin und Mitbetreiberin des Unabhängigen Literaturhauses Niederösterreich, Sylvia Treudl, das Tschechische Zentrum Wien.

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