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Program

16.01.2019    |    28.02.2019

Ausstellung | Jan Palach '69

Heuer sind es genau 50 Jahre seit der Tat des Jan Palach am 16. Jänner 1969. Er wurde zu einem Märtyrer für eine freie Tschechoslowakei und zu einer starken Symbolfigur. Der 20-jährige Student Jan Palach setzte auf dem Prager Wenzelsplatz selbst in Brand. Durch die Tat wollte er seine Mitbürger aufrütteln, sich gegen die fortschreitende Normalisierung zu stellen. Obwohl es ihm nicht gelang die politische Entwicklung umzustoßen, hinterließ er im kollektiven Gedächtnis tiefe Spuren.

21.01.2019

Hořící keř (Burning Bush) | Teil II

Der 16. Jänner 1969 schrieb sich als düsterer Tag in die Geschichte eines von politischer Instabilität gebeutelten Staates ein. Der 20-jährige Student Jan Palach demonstrierte an diesem Tag seine Ablehnung der damaligen politischen Situation mit einer Tat, die die Gesellschaft in Schockstarre versetzte. Im Rahmen unseres Gedenkmonats an das Vermächtnis des Jan Palach präsentiert das Tschechische Zentrum Wien im Jänner jeweils an verschiedenen Terminen und Orten die drei Teile der preisgekrönten Miniserie Hořící keř. Die Produktion zeigt vor allem die Ereignisse nach Palachs Selbstverbrennung. So die Gerichtsverhandlung mit dem Abgeordneten Vilém Nový, der auf einem Parteitag das Selbstopfer verunglimpfte.

26.01.2019    |    30.03.2019

Jakub Špaňhel | Ästhetik der Wiederholung

Jakub Špaňhels Werke sind von zwei Merkmalen geprägt: erstens von einer malerischen Geste in den expressiven Innenansichten seiner Kirchen (eine davon hängt in der Schausammlung der Tschechischen Nationalgalerie in Prag), barocken Lustern und Frauenakten. Zweitens durch eine Technik, bei der er mit einer Malerrolle Raster aus minimalistischen Mustern anfertigt. In beiden Fällen verfährt Špaňhel sehr diszipliniert und verfolgt dabei systematisch sein künstlerisches Programm.

28.01.2019

Hořící keř (Burning Bush) | Teil III

Der 16. Jänner 1969 schrieb sich als düsterer Tag in die Geschichte eines von politischer Instabilität gebeutelten Staates ein. Der 20-jährige Student Jan Palach demonstrierte an diesem Tag seine Ablehnung der damaligen politischen Situation mit einer Tat, die die Gesellschaft in Schockstarre versetzte. Im Rahmen unseres Gedenkmonats an das Vermächtnis des Jan Palach präsentiert das Tschechische Zentrum Wien im Jänner jeweils an verschiedenen Terminen und Orten die drei Teile der preisgekrönten Miniserie Hořící keř. Die Produktion zeigt vor allem die Ereignisse nach Palachs Selbstverbrennung. So die Gerichtsverhandlung mit dem Abgeordneten Vilém Nový, der auf einem Parteitag das Selbstopfer verunglimpfte.

11.02.2019

Film | Jan Palach

Jan Palach. Ein Student, der sich im Jahre 1969 aus Protest gegen den sowjetischen Einmarsch in die Tschechoslowakei selbst verbrannte. Ein kompromissloser junger Mann, der ein extremes Opfer erbrachte in der Hoffnung, die Nation aus der Lethargie zu wecken. Ein Name, den bei uns jeder kennt. Der Film zeichnet die letzten Monate aus Palachs Leben nach und zeigt, wie der liebende Sohn, treue Freund und nachdenkliche, sensible Philosophiestudent zur "Fackel Nr. 1" wurde.

14.02.2019    |    07.04.2019

Bernahrd Hering | Duramenti

Vor einigen Jahren änderte der Restaurator Bernhard Hering sein Verständnis vom Material, dem er sich sein Leben lang widmete. Zuvor war ihm beim Anblick von Holz immer wichtig gewesen, dessen Oberfläche makellos zu gestalten und versuchte stets eine Methode zu finden, diese „Makel“ zu verbergen. 2010 allerdings kam es zu einem Umbruch und er begann genau in diesen Fehlern Schönheit zu entdecken. Heute arbeitet Bernhard Hering mit einer breiten Palette an Materialien. Er verfolgt nicht einen bestimmten Gedanken, manipuliert das Ergebnis nicht, er möchte schlicht erfahren, was auf welche Weise wirkt und versucht darauf zu reagieren. Er arbeitet mit traditionellen Methoden der Restaurierung in Verbindung mit modernen Materialien.

Kalender

1969-2019 | 50 Jahre seit dem Tod von Jan Palach

Gedenkmonat

Im Jänner 2019 sind es 50 Jahre seit dem einschneidenden Ereignis, das bis zum heutigen Tage von großer Emotionalität innerhalb der Gesellschaft begleitet wird. Am 16.1.1969 kam der junge Student Jan Palach auf den Prager Wenzelsplatz, übergoss sich mit Benzin und zündete sich selbst an. Mit einer Ausstellung und einer Filmserie erinnert das Tschechische Zentrum Wien dieser historisch bedeutenden Tat. Der Gedenkmonat an Jan Palach beginnt am zweiten Montag im Jänner mit der Vorführung des ersten Teils der Miniserie "Hořící keř" (Burning Bush, 2013). Der Film verfolgt das Gerichtsverfahren mit dem Abgeordneten Vilém Nový, der Palachs tat auf einem Parteitreffen in Česká Lípa verharmloste - die weiteren Teile der Trilogie sind jeweils an den darauffolgenden Montagen zu sehen. Eine historische Betrachtungsweise des Themas bietet die Ausstellung "Jan Palach '69" in der Galerie auf der Pawlatsche am Institut für Slawistik der Uni Wien. Das Gedenken schließen wir mit der Filmvorführung des Films "Jan Palach" (2018) ab, der diesen Sommer seine Premiere feierte.

 

Aktuelles

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14. 12. 2018

Vernissage: Jindra Viková | Hinter den Spiegeln

Eine Autorin, die bedeutenden Einfluss auf die Wahrnehmung des Kunstaspekts von Keramik in Tschechien genommen hat – Jindra Viková. Nach Ausstellungen in den USA, China und Südkorea besuchte die weltbekannte tschechische Bildhauerin, Keramikerin und Malerin auch das Tschechische Zentrum Wien. Während der Ausstellung mit dem Namen "Hinter den Spiegeln" können Statuen, Zeichnungen sowie Assemblagen betrachtet werden, welche einen Querschnitt ihres Schaffens in mehr als 40 Jahren bilden.

22. 11. 2018

Lesung: Petra Soukupová

Kaum jemand vermag es, sich so meisterhaft in andere Charaktere hineinzudenken wie die Schriftstellerin Petra Soukupová. Eine der bemerkenswertesten tschechischen ErzählerInnen des letzten Jahrzehnts besuchte zusammen mit der Mitbegründerin und Mitbetreiberin des Unabhängigen Literaturhauses Niederösterreich, Sylvia Treudl, das Tschechische Zentrum Wien.

22. 11. 2018

Präsentation des Buches "Das steinerne Archiv von Ivančice" von Ludwiga Reich

Das Buch dokumentiert nicht nur die Geschichte des ältesten jüdischen Friedhofs in Mähren und die tragischen Ereignisse um das Lager Ivančice (Eibenschitz), sondern ist auch das einzige Zeugnis für die 1942 restlos ausgelöschte lokale jüdische Kultur.

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