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Aktuelles

Podiumsgespräch von Heinz Fischer und Schrifftsteller Pavel Kohout

Am 17. Mai 2018 organisierte die Botschaft der Tschechischen Republik in Wien Podiumsgespräch zwischen Bundespräsidenten a. D. und Präsidenten des Wiener Instituts für die Wissenschaften vom Menschen Heinz Fischer und Schriftsteller Pavel Kohout über den Prager Frühling und dessen Nachwirkungen in der Gesellschaft und Politik.

Pavel Kohout betonte den Weg von 1938/Münchener Abkommen über 1945/Befreiung der Tschechoslowakei größtenteils durch die Sowjetunion und 1948/Obsieg des Kommunismus in der Tschechoslowakei bis hin zu 1968/Niederschlagung des Versuchs um einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz.

Bundespräsident Fischer zeichnete eine Linie von 1956, wo in Österreich Ereignisse in Ungarn Widerhall und Flüchtlinge aus dem Land Aufnahme fanden, über 1968, wo das gleiche Interesse und noch größere Solidarität der Tschechoslowakei zuteil wurden, bis zum Wendejahr 1989. In dem Zusammenhang sprach Bundespräsident Fischer über das Gesetz der Erhaltung der (geistigen) Energie. Beide Herren beschrieben 1968, gestützt auf persönliche Erfahrungen und persönliche Bekanntschaft, als Meilenstein und Sternstunde der tschechisch-österreichischen Beziehungen.

Über die Veranstaltung hat die österreichische Presseagentur APA berichtet.