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Eröffnung des Festivals Animation

Im Tschechischen Zentrum Wien wurde die in der Geschichte der Tschechischen Republik nicht nur in Österreich, sondern überhaupt im Ausland größte Ausstellung des Animationsfilms, eingeweiht. Dieses außergewöhnliche Ereignis ließ sich auch der tschechische Kulturminister Lubomír Zaorálek nicht entgehen. Im Österreichischen Filmmuseum wird es noch bis 19. Oktober möglich sein, beim Festival „Animace / Animácia. 100 Jahre tschechoslowakische, tschechische und slowakische Animation“ 250 Beiträge zu besichtigen. Das Programm stellte ein tschecho-slowakisches Kuratoren-Team zusammen.

 „Wir wollten nicht den Weg der traditionellen historischen Ausstellungen „von bis“ oder durch Projektionsblöcke, die von der konkreten Technik abgegrenzt sind, gehen. Wir bemühten uns , unsere Auswahl in neuen Kontexten vorstellen –nicht nur ältere und neuere Sachen zusammen zu geben, sondern auch die verschiedenen Arten der Animation an aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten." - Eliška Děcká (Kuratorin im Gespräch für https://www.filmovyprehled.cz/)

 

Das Festival wurde feierlich an der Seite des Kulturministers Lubomír Zorálek, der Botschafterin der Tschechischen Republik in Österreich, Ivana Červenková, dem Direktor des Tschechischen Zentrums Wien, Mojmír Jeřábek, dem Direktor des Nationalen Filmarchivs, Michal Bregant, der Vertreterin des Direktors des Österreichischen Filmmuseums, Alessandra Thiele, und dem Direktor des Slowakischen Instituts in Wien, Igor Skoček, eröffnet. An der Eröffnung nahmen auch bedeutende Vertreter der österreichischen Kulturgemeinschaft und Vertreter der tschechischen Minderheit in Österreich teil.

 

Lubomír Zaorálek betonte die Qualität tschechischer Animationsproduktion und ihre gegenwärtigen Erfolge, konkret die Aufnahme Tochter von Darja Kascejevov. Er dankte den Organisatoren, vor allem dem Österreichischen Filmmuseum und dem Prager Nationalen Filmarchiv und äußerte die Hoffnung, dass es sich nicht um die letzte derartige Kooperation handele, die eine herausragende Präsentation tschechischer Kultur im Ausland sei. Minister Zaorálek deutete auch ein mögliches Thema für eine zukünftige Kooperation an: das Schaffen tschechischer Exilfilmemacher, welches in unserer kinematografischen Historie ein wichtiges Kapitel darstellt und einer der Pfeiler des Sammlungsfonds des Österreichischen Filmmuseums ist.

 

Michal Bregant, Direktor der NFA

(c) Michael Černoch