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Programm

10.06.2014 18:00

1989-1999-2004: Meilensteine in der Geschichte Polens, der Slowakei, Tschechiens und Ungarns

Paneldiskussion mit ExpertInnen aus den vier Visegrád-Ländern mit u. a. der Journalistin und Politikwissenschaftlerin Bára Procházková (*1979). Anlässlich 25 Jahre – Fall des Eisernen Vorhangs. Anmeldung erforderlich unter T: 01/533 89 61. Eintritt frei!

In 25 Jahren ist vieles geschehen. Zu den wichtigsten Meilensteinen der politischen Entwicklung der vier Länder: Polens, der Slowakei, Tschechiens und Ungarns gehört die Überwindung des Kommunismus mit der Wende von 1989, der Beitritt zur NATO vor fünfzehn bzw. zehn Jahren sowie der Beitritt zur Europäischen Union vor zehn Jahren. So kommt es, dass diese vier Länder, die heute gemeinsam die Visegrád-Gruppe bilden, gleich drei „runde“ Jahrestage zu ihrer jüngsten Geschichte im selben Jahr begehen können.
Was ist das für ein Weg, wie lässt er sich beschreiben? Haben wir es mit einem gemeinsamen Weg zu tun, oder vielmehr mit unterschiedlichen Pfaden? Welche Rolle spielten die genannten Meilensteine? Und welche Etappenziele lassen sich für die Zukunft ausmachen? Diesen und weiteren Fragen werden sich Experten aller vier Länder in einer moderierten Paneldiskussion stellen.

Festvortrag von Oliver Rathkolb (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien)
Podiumsdiskussion unter der Leitung von Christian Ultsch (Die Presse, Außenpolitik) mit Juraj Alner (Verein Europäischer Journalisten, Paneuropa-Union Slowakei), Éva Happ (Dozentin an der Westungarischen Universität Sopron), Eugeniusz Cezary Król (Polnischer Historiker und Politologe) sowie Bára Procházková (Tschechische Journalistin).

Bára Procházková (*1979) ist tschechische Journalistin und Moderatorin. Sie studierte Politikwissenschaft und Osteuropastudien an der Universität Hamburg und war während des Studiums als interkulturelle Trainerin in Frankreich, Deutschland, Litauen, Polen, Tschechien und Bosnien-Herzegowina tätig. Sie hat Erfahrungen in mehreren deutschen Redaktionen bei Print, Radio und bei der dpa gesammelt.
Seit 2004 arbeitet sie als Journalistin in Tschechien, zuerst als Redakteurin im öffentlich-rechtlichen Tschechischen Rundfunk, später als Redakteurin in der tschechischen Wochenzeitung Respekt und zuletzt als Chefredakteurin des gesellschaftlichen Monatsmagazins Bel Mondo.
Regelmäßig leitet sie Workshops zur Medientheorie und Seminare der politischen Bildung in Tschechien sowie in Deutschland. Seit 2012 unterrichtet sie auch an der Westböhmischen Universität in Pilsen. Sie beteiligt sich seit zehn Jahren an der Organisation des Lokaljournalistenpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung in Tschechien und ist in mehreren Jurys für Medien und Journalismus tätig. Außerdem engagiert sich Bára Procházková für die Verbesserung der deutsch-tschechischen Beziehungen.

Veranstalter: Polnisches Institut Wien, Slowakisches Institut Wien, Tschechisches Zentrum Wien, Balassi Institut – Collegium Hungaricum Wien.

 Weitere Infos unter: www.albert-schweitzer-haus.at

 

 

Veranstaltungsort:

Albert Schweizer Haus, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

Datum:

10.06.2014 18:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
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