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Programm

26.11.2019 18:00

Lesung | Dora Čechova: Ich wollte kein Lenin werden

Geschichten über Russland und seine prunkvolle Vergangenheit und banale Gegenwart, die Traurigkeit, Humor, leichte Nostalgie und unfehlbare Überlebensfähigkeit verbinden.

Eine Lesung – zwei Sprachen. Dora Čechova liest aus ihrem in deutscher Sprache erschienenen Erzählband Ich wollte kein Lenin werden vor, Sylvia Treudl vom Literaturhaus Niederösterreich liest aus der deutschen Ausgabe. Die Autorin ist eine Erzählerin mit halb tschechischer, halb russischer Seele. Ihre Texte sind wie Studien, wie Porträts. Konzentriert und gründlich ausgearbeitet. Am häufigsten widmen sie sich dem Thema Paarbeziehungen. Čechova beleuchtet vor allem die Sichtweise der weiblichen Figuren in einer natürlich poetischen und weichen Sprache. Ihre Erzählungen wenden sich häufig der Vergangenheit zu, jedoch ohne Nostalgie, Schwermut oder Ängste – ganz im Gegenteil! Sie öffnet dadurch Türen für das Mögliche, das Zukünftige.

Dora Čechova kam 1971 in einem Zug zwischen Moskau und Prag zu Welt. Sie studierte Text- und Drehbuch am Jaroslav-Ježek-Konservatorium Prag. Heute unterrichtet sie an einer Kunstschule. Sie veröffentlichte die beiden Erzählbände Nechtěl jsem být Leninem (Ich wollte kein Lenin werden, 2012) und Padaná letní jablka (Heruntergefallene Sommeräpfel, 2015) sowie einen Band, der Gespräche enthält, die sie mit dem Bildhauer Olbram Zoubek geführt hat. Ich wollte kein Lenin werden erschien in der Reihe Tschechische Auslese einem gemeinsamen Editionsprojekt von Větrné mlýny und dem Wieser Verlag.

Moderation: Sylvia Treudl

Übersetzt von Kathrin Janka, Wieser Verlag, 2019.

 

 

Veranstaltungsort:

Herrengasse 17
1010 Wien
Austria

Datum:

26.11.2019 18:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
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